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6 days ago

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Weiter geht es im neuen Jahr: Am Freitag, den 22.02. möchten wir mit euch unter dem Motto "Volksparteien in der Krise: Neuausrichtung der Politik von CDU und SPD?" im Dorfgemeinschaftshaus Ahlhorn ab 17 Uhr diskutieren! Alle Interessierte sind herzlich eingeladen.

Diese Reihe wird alle zwei Monate in verschiedenen Gemeinden fortgesetzt. Save the date: Am Freitag, den 26.04. werden wir für euch im Huder Kulturhof sein! Wir freuen uns!
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7 days ago

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Liebe Interessierte des P.L.U.S.-Vereins,

erfolgreich konnten wir das Jahr 2018 abschließen und möchten uns zunächst für Ihre Unterstützung – auf verschiedene Art und Weise – bedanken! Doch was leistete P.L.U.S. 2018 überhaupt alles? Hiermit möchten wir Ihnen einen kleinen Rückblick zu den durchgeführten Veranstaltungen geben.

Im ersten Halbjahr von 2018, in dem sich der Vorstand mit sehr vielen bürokratischen Aufgaben beschäftigt hatte, plante der gesamte Verein bereits zahlreiche Veranstaltungen: Am 16. August fand zum ersten Mal ein Workshop an der Grundschule Hude-Süd zum Thema „Kinderrechte“ mit Schülerinnen und Schülern des 4. Jahrgangs statt. Darauf folgte am 29. August eine Podiumsdiskussion im PFL zum Thema „Dieselverbot in Oldenburg?“ mit Kommunalabgeordneten aus dem Oldenburger Stadtrat sowie Herrn Prof. Bernd Müller, Amtsleiter des Amtes für Verkehr und Straßenbau der Stadt Oldenburg.
Im September ging es weiter mit einem Workshop in Kooperation mit der AG Zukunft sowie dem Projektverbund OPENION Niedersachsen an der Graf-Anton-Günther-Schule Oldenburg; am 15. September lautete das Thema „Extremismus“, welches von einem Vertreter der Polizei im Rahmen eines Impulsvortrages vorgestellt worden ist. Schülerinnen und Schüler aus den Jahrgängen 9-12 setzten sich anschließend intensiv in Workshops mit diesem Thema auseinander.
Im selben Monat begann zudem der erste Teil der fünfteiligen Workshopreihe „Identität, Kultur, Tradition – Was ist typisch „deutsch“?“ in Kooperation mit der VHS Oldenburg aus der historischen Perspektive, vorgetragen von Herrn Kristian Seewald.
Im Oktober folgte der zweite Teil der Workshopreihe mit der Überschrift „Ist Deutschland ein christliches Land? Geschichte und Befunde“, welchen Herr Niels Christian Heins vorstellte. Darüber hinaus führten wir in Kooperation mit der LEB Großenkneten eine große Podiumsdiskussion zum Thema „Glyphosat“ in Huntlosen durch, in welcher Herr Dr. Josef Kuhlmann (LWK Niedersachsen/Oldenburg) die Gäste über den Stand der Glyphosatnutzung und über das Mittel an sich informierte. Landtagsabgeordnete aus dem Wahlkreis Oldenburg Land, darunter noch der ehemalige Landwirtschaftsminister Christian Meyer, diskutierten im Anschluss gemeinsam mit den Gästen über den Einsatz von Glyphosat. Die letzte Veranstaltung diesen Monats fand am 25. ebenfalls in Kooperation mit der VHS Oldenburg statt; in einem Bürgerdialog diskutierten wir gemeinsam mit Gästen über Europa. Die Ergebnisse dieser Diskussion wurden an die Bundesregierung weitergeleitet.
Der dritte Teil der Workshopreihe wurde am 15. November durch Herrn Dr. Jörg Lagemann aus einer philosophischen Perspektive fortgesetzt. Am 30. November organisierten wir zusammen mit der AG Zukunft der Graf-Anton-Günther-Schule Oldenburg und OPENION ein Gallery Walk zum Thema „Populismus in Europa“, welchen die Schülerinnen und Schüler der AG Zukunft gestaltet haben.
Den Dezember eröffneten wir mit einer Diskussionsrunde im Kulturhof Hude im Rahmen einer Diskussionsrunde zur politischen Mitbestimmung in Deutschland. Darauf folgend führte Herr Michael Weyh die fünfteilige Workshopreihe am 13. Dezember aus einer soziologischen Perspektive fort. Am 10. Januar 2019 beendete auch er die Workshopreihe mit einer Abschlusssitzung.

Wir freuen uns schon auf die Zusammenarbeit im nächsten Jahr!
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7 days ago

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Einen kleinen Rückblick möchten wir euch noch auf unsere Diskussionsrunde zum Thema "Mehr Demokratie wagen? Politische Mitbestimmung auf dem Prüfstand" geben! Was bedeutet Mitbestimmung und wie sollte sie gestaltet werden? Hier findet ihr einige Antworten der Gäste:

Am 04.12.2018 führten wir eine Diskussionsrunde zu der Fragestellung „Mehr Demokratie wagen?“ im Huder Kulturhof durch. Dabei wurden zum einen zahlreiche Veränderungswünsche zum bestehenden System geäußert und zum anderen der Wunsch nach Informationsveranstaltungen zu politischen Systemen allgemein und mit Abgeordneten auf kommunaler, Kreis-, Landes-, Bundes- und Europaebene an uns gerichtet.

Zu Beginn stellten Jonathan Ponfick und Derya Yildirim das politische System der Bundesrepublik Deutschland in einer Power-Point-Präsentation kurz vor. Die Diskussion ist bereits während des Vortrags angeregt worden, wenn einzelne Fragen zu speziellen Themenbereichen, wie zum Beispiel zum Aufbau eines Ministeriums, gestellt und anschließend über die Wirksamkeit beurteilt wurde.

Nach dem Vortrag tauschten sich die Gäste kurz in einer Pause über die Inhalte aus und diskutierten über alternative Möglichkeiten der Mitbestimmung. Um Ergebnisse festzuhalten, positionierten wir zwei Flipcharts im Raum, auf denen Mindmaps mit einem Überblick über den „Weg einer Stimme“ bis hin zu Einflüssen auf das Regierungshandeln abgebildet waren. Auf diesen konnte Kritik ausgeübt und Anregungen angebracht werden.

Die Ergebnisse des Abends sehen wie folgt aus:
- Kritisiert wurde die häufig intransparente Arbeit in Kommunalräten. Darüber hinaus sei die Arbeit mit Fraktionen nicht zielführend; es sollen alle als einzelne, unabhängige Repräsentanten im Interesse der Gemeinde/Stadt zusammenarbeiten, ohne Parteiinteressen zu berücksichtigen. Mehr Mitbestimmung ist an dieser Stelle durch Diskussionsrunden, gemeinsam mit 1-2 Vertretern der einzelnen Fraktionen und den Bürgermeistern/innen, gewünscht, die einen Ein- und Ausblick über ihre Arbeit geben.

- Die Legislaturperiode in Niedersachsen sei mit 5 Jahren zu lang und schränke somit das Wahlrecht des Einzelnen ein. Eine Rückkehr auf eine vierjährige Regierungsdauer sei angebrachter, um als Wähler/in durch häufigere Wahlen mehr mitbestimmen zu können.

- In Bezug auf den „Weg der Stimme“ wurde der Wunsch nach einer Wahlrechtsreform geäußert, mit der der Bundestag schrumpfen soll. Ein zu großer Bundestag arbeite ineffizient, so die Meinung. Eine Verringerung der Ausgangssitze für Abgeordnete (weniger als 598, um trotz Überhangmandate ein kleineres Parlament zu haben) könne eine Möglichkeit einer Reform sein.

- Sehr deutlich war an diesem Abend der Wunsch nach Bürgernähe in Bezug auf die europäische Politik. Zum einen sollen Europaabgeordnete viel öfter in ihren Wahlkreisen außerhalb von parteipolitischen Veranstaltungen anwesend sein und über ihre Arbeit/Ziele berichten, um auch hier mehr Transparenz zu schaffen, zum anderen sei der Aufbau des politischen Systems der Europäischen Union zu kompliziert, um ihn eigenständig nachvollziehen zu können. Dies betreffe insbesondere das Treffen von Entscheidungen im Europäischen Parlament und die Umsetzung dieser in Deutschland, die von der Europäischen Kommission kontrolliert wird. Dazu solle es Informationsveranstaltungen geben, in denen diese europäischen Institutionen erklärt werden. Daneben wendeten sich die Gäste an uns, gerade kurz vor der Europawahl eine Vorstellung der Europawahlkandidaten zu organisieren, bei der sie sowohl sich als auch ihre Parteiprogramme präsentieren sollen.

- Volksabstimmungen seien keine Lösung für mehr Mitbestimmung, was am Beispiel des Brexits verdeutlicht wurde. Basisdemokratie funktioniere dann, wenn alle Bürgerinnen und Bürger hinreichend genug über Geschehnisse und Folgen von Entscheidungen informiert seien, was aber in diesem Maße nicht ermöglicht werden könne, so ein Gast.

Diese Punkte warfen am Ende des Abends die Frage auf, ob sich die Demokratie auflöse, weil jeder seine eigene Position durchsetzen möchte. Die Besucher waren sich einig, dass man mehr Demokratie wagen möchte und könne, wenn ihnen mehr Transparenz und Nähe geboten werde. So sei, auch ohne Wahlreform, mehr politische Mitbestimmung gesichert.
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