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Populismus in Europa

Wo gibt es Populismus in Europa und welche Auswirkungen hat er auf das jeweilige Land und dessen Politik? Welche Folgen bringt er für die Menschen mit sich?

Diese Fragen werden auf unserer nächsten Veranstaltung, einem Gallery Walk in Kooperation mit der AG Zukunft, am Freitag den 30.11.2018 von 14:00 bis 18:30 Uhr in der Graf-Anton-Günther-Schule (GAG), behandelt.

Im Rahmen eines Seminarfachs der GAG haben sich Schülerinnen und Schüler in wissenschaftlichen Arbeiten mit dem Populismus und seinen Folgen auseinandergesetzt. Die Ergebnisse dieser Arbeiten wurden von der AG Zukunft weiterbearbeitet und auf Plakaten dargestellt. In das Thema wird mit einer Präsentation eingeleitet, die auch für die Öffentlichkeit zugänglich sein wird.
Die Schülerinnen und Schüler werden ausgewählte Thematiken in internen Workshops vertiefen. Diese werden die Strategien und Merkmale von Populismus, sowie das Europa der Zukunft im Fokus haben.

Unsere Kooperation mit der AG Zukunft wird von Openion im Rahmen des Bundesprogrammes „Demokratie leben“ durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert. Openion ist ein Projekt der deutschen Kinder- und Jugendstiftung.
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3. Workshop Identität, Kultur, Tradition – Was ist „typisch deutsch“?

Am Donnerstag, den 15.11.2018, war es wieder soweit: die Teilnehmenden unserer Workshop-Reihe in Kooperation mit der VHS Oldenburg kamen zum dritten von insgesamt fünf Treffen zusammen. In das Thema „Deutsche Philosophie und ihre Bedeutung für Europa und die Welt“ wurde von Dr. Jörg Lagemann eingeführt.

Bevor der inhaltliche Einstieg begann, wurde festgestellt, dass es sich bei den vier von ihm vorzustellenden Philosophen nur um einen Ausschnitt deutscher Philosophen handelte. Es sei sehr schwierig gewesen, die verschiedenen Beiträge gegeneinander abzuwägen und zu entscheiden, welche unseren Teilnehmerinnen und Teilnehmern präsentiert werden sollten. Als Ergebnis wurden die folgenden vier Philosophen präsentiert: Begonnen wurde mit Kant; nach Nietzsche und Heidegger folgte noch Habermas.

Kant wurde als einer der bedeutendsten philosophischen Denker bezeichnet, die jemals gelebt haben. Nach einer Darstellung seiner Biographie wurde auf Kants Philosophie eingegangen. Dabei wurde präsentiert, warum Kant bis heute noch oft gelesen und genutzt wird. Kant fertigte demnach mehrere Werke an, die heute als Basis für die Philosophie dienen. Von den drei Kritiken Kants wurde besonders ausgiebig auf die, der reinen Vernunft, eingegangen.

Im Gegensatz zu Kant, habe sich Nietzsche nicht systematisch an Themen herangewagt und auch keine Lehre formuliert. Nach diesem Eingangsstatement wurde, wie schon bei Kant, auf die Biographie Nietzsches eingegangen. Bei Nietzsche stand die Ablehnung von Dingen im Fokus, besonders die Ablehnung des Christentums. Am Ende wurde angemerkt, dass Nietzsche in keinem Fall Antisemitismus vorgeworfen werden könne, da seine Schriften nach seinem Ableben von seiner Schwester verfälscht worden waren.

Eines von Heideggers hervorstechenden Merkmalen soll nicht nur seine eigene Sprache gewesen sein, sondern die Tatsache, dass er innerhalb seiner Schriften neue Worte erfunden hat. Er nahm eine tiefere Betrachtung der Philosophie vor, die bei Platon ihren Ursprung fand.

Ein Schatten liegt allerdings auf Heidegger. Seine Rolle im Nationalsozialismus, von der er sich auch nie distanziert hat, wird sehr kritisch gesehen.

Der Soziologe Jürgen Habermas fällt bis heute mit politischen Äußerungen zum Tagesgeschäft auf. Obwohl man ihn politisch links verordnen kann, wird oft beobachtet, dass er sich auf eine Art und Weise zu Themen äußert, die dieser Verordnung widerspräche. Seine Theorien nähmen entweder Bezug auf Kant oder Marx, basierten auf ihnen oder kritisierten sie.

Der theoretische Input wurde mit Fragen beendet. Anschließend begann die Diskussionsphase. Diese drehte sich um logische Fragen, wie zum Beispiel, ob man die Philosophie von Kant überhaupt als „deutsch“ bezeichnen könne oder, ob es nicht eigentlich reiner Zufall war, dass Kant deutsch gesprochen hat.

Andere inhaltliche Fragen betrafen zum Beispiel den Einfluss der Philosophie auf die deutsche Identität und ihre Relevanz überhaupt. Spiegelt sich die „deutsche“ Philosophie in unserem täglichen Denken und Handeln wieder oder ist sie eher unterbewusst präsent?

Auch mit dem Inhalt der Philosophie haben sich die Teilnehmenden kritisch befasst. Am Ende gingen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer auseinander, ohne sich hierüber einig zu sein.

Beim nächsten Mal, am 13.12.2018, wird „das politische System der Bundesrepublik Deutschland“ auf dem Programm stehen.
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